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Wie werde ich reich? Mit 20 Tipps zur ersten Million

Wie werde ich reich?

Reich sein, das ist einer der zentralen Wünsche vieler Menschen in unserer Gesellschaft. Die Bedeutungen des Wortes Reichtum sind dabei so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Für die Einen bedeutet Reichtum mehr Geld zu besitzen, als sie jemals ausgeben könnten. Für Andere fängt Reichtum bereits dort an, wo man sich nicht mehr zu sorgen braucht, ob die nächste Rechnung bezahlt werden kann. Für manche Menschen hat der Begriff Reichtum vielleicht gar keine materielle Bedeutung und erstreckt sich vor allem auf persönlich wichtige Werte.

Für die meisten Menschen, die sich die Frage stellen „Wie werde ich reich?“, ist die eigentliche Motivation für die Erlangung umfangreicher finanzieller Mittel nicht das Geld an sich. Es ist die damit verbundene Freiheit, die Freiheit zu reisen, zu kaufen und die Freiheit von Geldsorgen, die als eigentliche Motivation dient.

Reich sein wollen viele – Reich werden ist nicht so einfach

Doch obwohl diese Motivation bei vielen Menschen stark ausgeprägt ist und das Ziel klar bestimmt scheint, scheitern fast alle Menschen daran ihren Traum zu verwirklichen und echte finanzielle Freiheit zu erreichen. Der Grund dafür ist simpel: Reichtum kann auf unendlich vielen Wegen erreicht werden. Dieser Umstand verwirrt Menschen jedoch, denn eine standardisierte Vorgehensweise um reich zu werden gibt es scheinbar nicht.

Trotzdem wird bei näherer Betrachtung deutlich, dass die Wege zum Reichtum oftmals Gemeinsamkeiten aufweisen und dass es darüber hinaus bestimmte erfolgsversprechende Strategien gibt, deren Anwendung für viele reiche Menschen selbstverständlich ist.

In diesem Artikel möchte ich einen Überblick geben: Wie gelange ich zu finanzieller Freiheit? Wie erfülle ich mir meine Träume? Wie werde ich reich?

reich werden

Alles Kopfsache? Die innere Einstellung zum Reichwerden

Eine Grundvoraussetzung für die Erlangung finanzieller Freiheit und für jede Form des Erfolgs ist immer Verantwortung. Viele erfolglose Menschen legen grundsätzlich eine Opfer-Mentalität an den Tag. So gibt es für den eigenen Misserfolg stets einen Schuldigen, ob das die Politik, der Arbeitgeber oder das persönliche Umfeld ist.

Der Grund dafür ist einfach: Für den eigenen Erfolg zu kämpfen ist anstrengend, es ist beschwerlich und mitunter eine Höllenarbeit. Da fällt es manchmal leichter sich mit dem bisher Erreichten zufrieden zu geben, besonders wenn man sein Gewissen dadurch beruhigen kann, dass jemand anders eigentlich die Schuld für die Misere trägt.

Natürlich ist man in seinem Leben nicht für alle Ereignisse verantwortlich. Dinge geschehen auch durch äußere Einflüsse, oft unvorhergesehen und mit verheerenden Auswirkungen. Doch die Reaktion auf solche Ereignisse bleibt immer im Machtbereich des Betroffenen und ermöglicht eine Reaktion nach freiem Willen. Wer begreift, dass das eigene Handeln immer selbst bestimmt werden kann, der wird die Verantwortung für sein Leben zu schätzen lernen und sie nie wieder aus der Hand geben.

Die Angst vor Fehlern

Viele Menschen verbringen ihre Zeit damit von Reichtum und Erfolg zu träumen, schrecken jedoch vor möglicher Veränderung zurück, weil sie Angst vor Fehlern haben. Wer einmal erkannt hat, dass sein Handeln Konsequenzen nach sich zieht, verfällt oftmals in eine Schockstarre aus Angst etwas falsches zu tun. Was in den meisten Fällen jedoch unbedacht bleibt: Nicht nur unser Handeln hat Konsequenzen, sondern auch das, was wir nicht tun!

Jeder trägt für die Gestaltung des eigenen Lebens die Verantwortung, ob er diese nun annimmt oder nicht spielt keine Rolle. Doch nur wer erkennt und akzeptiert, dass er die alleinige Kontrolle über den Verlauf des eigenen Lebenswegs besitzt, kann Chancen erkennen, Potential wahrnehmen und Gelegenheiten nutzen.

Ob dabei Fehler gemacht werden oder nicht, spielt eher eine untergeorndete Rolle.

Der einzige Mensch, der niemals einen Fehler macht, ist der Mensch, der niemals etwas tut. – Theodore Roosevelt

Fehler sind eine natürliche Begleiterscheinung auf dem Weg zur Erreichung eines jeden Ziels. Wichtig ist, das Auftreten von Fehlern zu akzeptieren, aus ihnen zu lernen und sich nicht entmutigen zu lassen. Oft unterscheidet nur der Umgang mit den eigenen Fehlern hochgradig erfolgreiche Menschen von den erfolglosen.

Kein Erfolg ohne Risiko

Wer in seinem Leben immer nur auf Sicherheit setzt und Risiken scheut, der wird es mit aller Wahrscheinlichkeit zu nichts bringen. Das gilt in vielen Bereichen des Lebens, besonders wenn es um finanzielle Freiheit geht. Doch was ist Risiko überhaupt und warum jagt es uns solche Angst ein?

Risiko ist Veränderung und Ungewissheit! Wer möchte, dass sich sein bisheriges Leben ändert, der muss zunächst seine Verhaltensweisen ändern. Meistens ist uns dabei sehr wohl bewusst, welche Folgen unser bisheriges Verhalten hat, immerhin hat es uns zu unserem jetzigen Leben geführt. Die Zukunft als Folge neuer Verhaltensweisen ist hingegen ungewiss, ein Mysterium, das sich bei falscher Entscheidung als schlechter als der jetzige Zustand herausstellen könnte.

Nur: Die Zukunft ist immer ungewiss! Wer sagt, dass nicht die Beibehaltung vertrauter Verhaltensweisen gleichermaßen ein Risiko darstellen kann? Im Leben gibt es so gut wie keine Sicherheiten, es gibt nur Gelegenheiten, die wir nutzen oder verstreichen lassen können.

Andere haben einfach mehr Glück!

Eine besondere Form des Wegschiebens von Verantwortung ist der Glaube an ein mystisches Etwas namens „Glück“. Zugegeben, auch ich ertappe mich des Öfteren dabei bestimmte Umstände einfach als Resultat von Glück oder Pech abzustempeln. So fällt es leichter eigene Fehler und ungenutzte Gelegenheiten, die möglicherweise dahinterstecken, zu ignorieren und die eigene Situation zu beschönigen. Bei näherer Betrachtung stellt sich jedoch die Frage, ob so etwas wie Glück überhaupt existiert.

Natürlich gibt es Zufälle, bei denen das Eintreten oder Ausbleiben bestimmter Ereignisse überaus unwahrscheinlich und deshalb fernab jeder Erwartung liegt. Geht es jedoch um (finanziellen) Erfolg, zeigt sich meist, dass bestimmte Resultate und Ereignisse nicht das Ergebnis des Zufalls, sondern das Produkt jahrelanger Vorbereitung oder schlicht der geschickten Nutzung einer einmaligen Chance sind.

Es ist wichtig zu erkennen, dass „Glück“ nichts übersinnliches ist, das Menschen einfach so zufällt, sondern das jeder die Möglichkeit hat sein eigenes Glück zu erschaffen.

Die Definition des eigenen Ziels

Wer in seinem Leben Wohlstand, materiellen und immateriellen Reichtum erlangen möchte, der benötigt die Motivation, um Wochen, Monate und Jahre für seinen Erfolg zu arbeiten. Die meisten Menschen, die sich fragen „Wie werde ich reich?“, haben nicht einmal eine konkrete Vorstellung davon, welches Ziel sie überhaupt anstreben. Sie haben zwar eine vage Vorstellung davon, was es bedeutet reich zu sein, besitzen jedoch kein konkretes Bild, keine Vision, die es ihnen ermöglicht über einen langen Zeitraum motiviert zu bleiben. Wer finanzielle Freiheit anstrebt, der sollte sich bewusst machen, welche Folgen diese Freiheit für sein Leben hätte, von welchen Vorteilen er profitieren könnte und wie sein Alltag wohl aussehen würde.

Die 5 Einnahmequellen zum Reichwerden

Wer reich werden möchte, benötigt funktionierende Einnahmequellen, die ein stetiges und zuverlässiges Einkommen generieren. Dabei lassen sich die meisten Geldquellen in 5 verschiedene Bereiche einordnen:

  1. Dienstleistung
  2. Produkt
  3. Wissen
  4. Ideen
  5. Passives Einkommen

Die Möglichkeiten zum Geldverdienen sind unerschöpflich und lassen der eigenen Kreativität, sowie den persönlichen Fähigkeiten und Vorlieben freien Gestaltungsspielraum.

Allein entscheidend ist jedoch Folgendes: Reich wird man nur, wenn eine dieser Einnahmequellen außerordentlich viel Einkommen erwirtschaftet. Dies ist normalerweise der Fall, wenn Ihr

  • außerordentlich viel Zeit investiert
  • über außerordentliche Kompetenz verfügt
  • über ein Alleinstellungsmerkmal am Markt verfügt
  • außerordentliche Qualität liefert

Damit Du mit einer Einnahmequelle reich wirst, muss zumindest einer dieser Punkte zutreffen. Selten kommen Menschen allein durch Arbeit soweit, dass sie über ein derart hohes Einkommen verfügen, dass es ihnen möglich ist die Arbeit einzustellen und vom Ersparten zu leben. Es sind also Schritte erforderlich, die entweder

  • das Einkommen aus einer Quelle immens steigern

oder

  • die Einnahmequellen vervielfachen

Passives Einkommen

Die Steigerung der Einnahmen aus einer einzigen Quelle gestaltet sich dabei häufig überaus schwierig und ist in manchen Fällen kaum zu bewerkstelligen, zumindest nicht in einem Maß, welches für tatsächlichen Reichtum erforderlich wäre. Was als Möglichkeit bleibt ist die Vervielfachung der Einnahmenquellen.

Herkömmliche Arbeit hat dabei jedoch einen gewaltigen Haken:

Wer arbeitet tauscht seine eingesetzte Zeit im täglichen Rhythmus gegen Geld ein. Wird die Arbeit eingestellt, bleibt das Einkommen aus. Eine Steigerung der Zahl an Einnahmequellen ist so nur schwerlich möglich, da der Zeitaufwand ab einem gewissen Punkt nicht mehr erhöht werden kann.

Ideal zum Aufbau des eigenen Wohlstands geeignet sind deshalb solche Einnahmequellen, die nach anfänglicher Investition von Geld und Zeit konstant Einkommen generieren, ohne dass dafür ein hohes Maß an Instandhaltung erforderlich ist. Die Rede ist von sogenanntem passiven Einkommen, einer beständigen Geldquelle, die sich nach anfänglicher Investition von Zeit und/oder Geld durch geringen oder keinen zusätzlichen Aufwand erhalten lässt.

Natürlich ist es nicht einfach sich eine solche Geldquelle aufzubauen und so mancher wird sich fragen wie eine solche Einnahmequelle überhaupt aussehen soll und welche Märkte/Unternehmen/Investments den Aufbau eines passiven Einkommens ermöglichen.

Prinzipiell geeignet sind jegliche Investitionen von Zeit (Arbeit) und/oder Geld, deren finanzieller Ertrag nicht an permanenten Arbeitsaufwand gekoppelt ist. Klassische Formen des passiven Einkommens sind beispielsweise Zinsen, Dividende und Tantiemen. Auch viele klassische Unternehmen lassen sich durch Outsourcing weitgehend so gestalten, dass die Arbeitsabläufe automatisiert sind und eigener Arbeitsaufwand nicht mehr notwendig ist oder zumindest deutlich verringert werden kann.

Konkrete Beispiele für passives Einkommen sind:

  • Erträge durch den Verkauf eigener Bücher
  • Gewinne aus Unternehmensbeteiligungen
  • Geld aus Lizensverkäufen für Fotos
  • Zinsen aus investiertem Kapital
  • Werbe- und Affiliateerträge von Nischenwebseiten

Wenn Du es schaffst solche passiven Einnahmequellen für Dich zu erschließen, kannst Du die dadurch gewonnene Zeit in neue Projekte investieren und so Dein Einkommen nach und nach steigern, ohne dass der Arbeitsaufwand proportional dazu steigt.

Natürlich gibt es ein Medium, das mehr denn je dazu geeignet ist passive Einnahmequellen aufzubauen:

Das Internet.

Ob durch Nischenseiten, automatisierte Shops, den Verkauf von eBooks usw. spielt dabei keine Rolle. Wer im Internet als Unternehmer Geld verdienen möchte, benötigt für den Anfang nur Zeit und in vielen Fällen (so gut wie) kein Startkapital.

Die Rolle des Sparens

Wer sich die Frage stellt „Wie werde ich reich?“, beschäftigt sich häufig allein mit dem Vorgang des Geldverdienens, nicht jedoch mit dem „Behalten“ des Geldes. Eine Steigerung des eigenen Einkommens führt bei vielen Menschen lediglich dazu, dass sich der Lebensstandard erhöht, womit gleichzeitig die Ausgaben steigen. Wirklicher finanzieller Reichtum tritt jedoch erst dann ein, wenn die Einnahmen die Ausgaben deutlich übersteigen. Es reicht nicht, den Zufluss des Geldes zu vergrößern. Auch der Abfluss des Geldes muss kontrolliert und minimiert werden.

Das bedeutet jedoch einen verantwortungsvollen Umgang mit dem erzielten Einkommen und einige unliebsame Einschränkungen. Dennoch solltest Du Dir deutlich machen, dass nicht das Einkommen an sich zum Reichtum führt, sondern das Sparen und Investieren.

Wenn es eine Eigenschaft gibt, die viele berühmte und reiche Unternehmer gemeinsam haben, dann ist es Sparsamkeit:

Warren Buffet, Robert Bosch, Ferdinand Porsche, Gottlieb Daimler, Heinrich Nestlé und viele andere machten Sparsamkeit zu einem ihrer Grundsätze und taten gut daran. Natürlich macht Sparen für den Moment keinen Spaß und es mag zunächst langweilig anmuten, wenn auf den nächsten Urlaub, ein neues Auto oder teure Kleidung vorerst verzichtet wird. Jedoch sollte jedem, der reich werden will, bewusst sein, dass der Weg zu finanzieller Freiheit nicht leicht ist und nur diejenigen dabei Erfolg haben, die bereit sind Dinge zu tun, die andere Menschen aus Bequemlichkeit ablehnen.

Durch Investition zum Erfolg

Dass man nicht allein dadurch reich werden kann, dass man sein Einkommen immer weiter steigert, haben wir nun festgestellt. Wenn die Rede vom „Sparen“ ist, dann verdeckt die Verwendung dieses Begriffes jedoch was eigentlich dahinter steckt:

Die Chance einen Teil des eigenen Einkommens zu investieren und dadurch noch mehr Einkommen zu erzielen, das einen passiven Charakter besitzt.

Mit Sparen ist keineswegs gemeint, dass erwirtschaftetes Geld ohne wirklichen Nutzen rumliegen soll. Stattdessen sollte das gesparte Geld als Kapital zum Aufbau neuer passiver Einnahmequellen verwendet werden, um einerseits der Inflation zu entgehen und andererseits den eigenen Wohlstand weiter wachsen zu lassen. Eine Investition gesparten Kapitals in Aktien, Rohstoffe etc. sollte natürlich nur bei entsprechendem Wissen oder aufgrund der Beratung fachlich ausgebildeter Personen geschehen.

So viel wie möglich, so wenig wie nötig!

Ein Grundsatz des Sparens sollte es sein monatlich so viel Geld wie möglich zu sparen und umgekehrt so wenig wie nötig auszugeben. Natürlich ist es nicht immer leicht die eigenen Kosten zu reduzieren und viele Menschen benötigen einen Großteil des monatlichen Einkommens für die Lebenserhaltung. Ein realistisches Ziel kann jedoch für viele das monatliche Sparen von 10% des Einkommens sein.

Der monatliche Sparbetrag sollte auf ein separates Konto abgeführt werden, auf das nur zugegriffen wird, wenn ein Teil des angesparten Geldes in die Erschließung neuer Einnahmequellen investiert werden soll.

Diversifikation ist wichtig

Finanzmärkte, die Entwicklung von Unternehmen und der Zustand von Volkswirtschaften sind – das zeigt die Erfahrung – in vielen Fällen unberechenbar. Achten sollte man deshalb unbedingt auf eine ausreichende Diversifikation der eigenen Investments. Das bedeutet zunächst bei gleichartigen Investments auf unterschiedliche Objekte zu setzen (nicht einzelne Aktien, Fonds etc. sondern ein Portfolio). Zum anderen sollte die Art der Investments unterschiedlichen Charakter haben (Aktien, Rostoffe, Immobilien, Sachwerte). Erfolgreiches Investieren ist immer auch eine Frage der Risikominimierung, denn das eigene Kapital will nicht nur vermehrt, sondern auch geschützt werden. Dass dies in den meisten Fällen auf Kosten des möglichen Ertrags geht, sollte ein Umstand sein, der zu verschmerzen ist, wenn dafür das Geld einigermaßen sicher ist.

Wie werde ich reich? 20 Tipps für den Anfang

Natürlich ist es häufig eine Sache eine theoretische Abhandlung über Themen zu lesen und eine ganz andere das Gelesene auch entsprechend umzusetzen. Viele werden diesen Text ein Stück weit gelesen haben, weniger Menschen werden ihn bis zum Ende gelesen haben, noch weniger Menschen werden anschließend über das Gelesene nachdenken und eine geringe Anzahl an Menschen wird versuchen tatsächlich etwas praktisch umzusetzen. Deshalb sei nach aller Theorie auch eine Anleitung mit Tipps an die Hand gegeben, mit der die ersten Schritte auf dem Weg zum Reichtum klarer erscheinen sollten. Du wirst merken, dass die Dinge, die diese To-Do-Liste enthält keineswegs schwer zu bewerkstelligen sind. Sie erfordern nur einen starken Willen und Durchhaltevermögen.

  1. Definiere Dein Ziel! Reich werden ist kein klar definiertes Ziel, das Dir Deine Motivation erhalten wird. Eine bestimmte Summe zu erwirtschaften montlich, jährlich oder insgesamt, ist da schon ein besseres Ziel. Am besten stellst Du Dir Dein ideales Leben konkret vor: Welche Vorteile versprichst Du Dir? Wie soll Dein Leben einmal aussehen und welche Rolle spielt dabei Geld? Wie viel Geld benötigst Du um diese Vorstellung umzusetzen?
  2. Übernimm Verantwortung! Menschen schieben Verantwortung gerne von sich und lassen andere Entscheidungen für sich treffen. Sei keiner dieser Menschen! Nimm Dein finanzielles Schicksal in die eigenen Hände und hör auf nach Ausreden zu suchen!
  3. Erstell einen Budgetplan! Wie viel Geld hast Du monatlich zur Verfügung und wofür gibst Du es aus? Welche fixen Kosten hast Du, die jeden Monat anfallen? An welcher Stelle kannst Du zusätzliches Geld einsparen?
  4. Eröffne ein Konto! Darauf zahlst Du monatlich mindestens 10% (am besten so viel wie möglich, je nach Budgetplan) Deines Einkommens ein. Rühr dieses Geld nur an, wenn Du einen Teil davon investieren willst.
  5. Vermehre Deine Einnahmequellen! Leichter gesagt als getan, so viel ist sicher. Die Theorie hast Du bereits oben gelesen, der Rest hängt leider ausschließlich an Dir.
  6. Denke langfristig! Die Schritte zur finanziellen Unabhängigkeit sind klein und zahlreich. Das erfordert Disziplin und Durchhaltevermögen. Mach Dir immer wieder klar, wofür Du die Strapazen auf Dich nimmst.
  7. Sei Minimalist! Tappe nicht in die Konsumfalle, sondern stell Dir stets die Frage, ob Du Dein Geld in bestimmten Fällen wirklich ausgegeben musst. Heutzutage lässt sich so gut wie alles auf Raten kaufen oder fremdfinanzieren. Vermeide solche Konsumschulden und halte Deine Ausgaben gering!
  8. Diversifiziere! Setze auf verschiedene Einnahmenquellen und Investitionen. So wirst Du unabhängig und verkraftest auch den Ausfall eines Teils Deines Einkommens leichter.
  9. Hilf Deiner Disziplin auf die Sprünge! Sparen kann hart sein. Mache es deshalb zur Gewohnheit und schaffe Automatismen (z.B. Daueraufträge für monatliche Sparraten Deines Gehalts auf ein Sparkonto).
  10. Werde schuldenfrei! Hast Du offene Verbindlichkeiten? Kümmere Dich zuerst um diese und entgehe damit der zusätzlichen Zinsbelastung.
  11. Entwickle einen Plan! Damit meine ich nicht nur Dein wöchentliches oder monatliches Budget, sondern auch die finanzielle Entwicklung, die Du anstrebst. Wo möchtest Du hin? Wer sein Ziel nicht kennt, der wird irgendwo landen.
  12. Sei individuell! Eine allgemeingültige Strategie bei der Geldanlage gibt es nicht. Entwickle Deine eigene Strategie und wähle Deine Investitionen klug und nach Deinen persönlichen Präferenzen.
  13. Schließe nur notwendige Versicherungen ab! Versicherungen für existenzgefährdende Risiken solltest Du stets abschließen. Vieles darüber hinaus ist Luxus, der meist teuer bezahlt wird.
  14. Behalte einen Notfallgroschen! Du solltest stets über eine finanzielle Reserve für Notfälle verfügen, am besten mehrere Monatsgehälter.
  15. Beschäftige Dich mit Steuern! Harte Kost, ich weiß…Doch solltest Du wissen, wie sich Investitionen und andere finanzielle Entscheidungen auf zu leistende wirken und wo sich Geld einsparen lässt.
  16. Vertraue nicht blindlings! Hinterfrage Tipps und Ratschläge zum Thema Finanzen immer.
  17. Sei rational! Finanzen sind kein Thema für Gefühle. Du sollst Geld weder hassen noch mögen. Es ist einfach ein Werkzeug für Dich. Finanzielle Entscheidungen sollten niemals aus dem Bauch heraus getroffen werden.
  18. Verstehe wirtschaftliche Zusammenhänge! Du solltest zumindest ein grobes Verständnis von politischen und wirtschaftlichen Ereignissen und Zusammenhängen haben. Mach Dir klar, wie unser Geldsystem funktioniert, was Zinsen sind, welche Anlagemöglichkeiten Dir zur Verfügung stehen und wodurch deren Wertentwicklung beeinflusst wird.
  19. Verhandle! Egal ob Du etwas kaufst, verkaufst, eine Versicherung oder einen sonstigen Vertrag abschließt: Versuche immer, das Beste für Dich herauszuschlagen.
  20. Bilde Dich weiter! Gib Dich nicht mit Deinem finanziellen Wissensstand zufrieden. Sei immer auf der Suche nach Möglichkeiten zur Weiterbildung.

Ich hoffe, Dir hat dieser Artikel (trotz des reißerischen Titels) gefallen und Du konntest etwas für Dich mitnehmen. Wichtig ist nun noch Folgendes: Fang sofort an! Nicht nächste Woche, nicht morgen, nicht später, jetzt! Nichts wird passieren, sofern Du nicht den ersten Schritt unternimmst.

Wir erfreuen uns der Gedankenfreiheit, der freien Wahl und der ungehinderten Nutzung aller Erziehungs- und Bildungsmöglichkeiten, der freiheitlichen politischen Meinungsbildung, der freien Berufswahl, der Freiheit, ohne jede äußere Einmischung so viel Geld anzuhäufen, wie wir nur wünschen, der freien Wahl des Wohnsitzes, des Arbeitsplatzes und des Ehepartners, der Freiheit, zu reisen, wohin es uns beliebt, und schließlich der Freiheit, uns jedes, selbst das höchste denkbare Ziel zu setzen, das ein Mensch erreichen kann.
– Napoleon Hill: Denke nach und werde reich (S. 132)

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Über den Autor

Millioquer

Hi, ich bin Tim und auf Millioquer geht es um das Verdienen, Sparen und Investieren von Geld. Natürlich ist alles hier nur mein persönlicher Blickwinkel. Aber wenn Du Dich für CFDs, ETFs, Aktien und Co. interessierst, kannst Du mit meinen Erfahrungen vielleicht etwas anfangen.

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